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		<title>Malteser Mühldorf a. Inn RSS-Feed</title>
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		<description>Neuigkeiten per RSS von Malteser Mühldorf a. Inn</description>
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			<title>Malteser Mühldorf a. Inn RSS-Feed</title>
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			<description>Neuigkeiten per RSS von Malteser Mühldorf a. Inn</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 13:02:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Urlaub ohne schlechtes Gewissen</title>
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			<description>Malteser sorgen für ältere Angehörige</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mühldorf. </strong>Wer ältere oder kranke Angehörige betreut, fährt aus Sorge oft nicht in den Urlaub, obwohl Erholung dringend nötig wäre. Für diesen Fall bieten die Malteser Mühldorf ihre sozialen Dienste auch zeitlich begrenzt an. Je nach individuellem Bedarf werden ältere Menschen mit Menüservice, Hausnotruf und Fahrdienst versorgt.<br />Wer sich regelmäßig um seine Eltern kümmert, nach ihnen schaut, für sie einkauft oder kocht, kann nur dann unbeschwerte Urlaubstage genießen, wenn sich in dieser Zeit jemand um die Angehörigen zu Hause kümmert. Durch einen Kombination ihrer sozialen Dienste sind die Malteser in der Lage, allein lebenden Senioren täglich eine in der Region frisch gekochte warme Mahlzeit sowie mit einem Hausnotrufanschluss Sicherheit im Not-fall zu bieten. Für anstehende Arzt- oder Therapietermine steht der Fahrdienst zur Verfügung. </p>
<p><img style="float: right;" src="uploads/RTEmagicC_M%C3%9C_2010_MZP_Wasserloos_hoch_txdam35346_426dc9.JPG.jpg" height="167" width="125" alt="" /></p>
<p>Bei Bedarf verrichten Malteser Mitarbeiter auch nötige Alltagsarbeiten im Haushalt oder begleiten Senioren zum Einkaufen, zum Friedhof usw.</p>
<p><br />Eine individuelle, unverbindliche und kostenlose telefonische Beratung zu den sozialen Diensten der Malteser gibt es unter der Nummer 08631/184880-0. Informationen auch im Internet unter www.malteser-mühldorf.de.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus Mühldorf</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Freiwillige soziale Arbeit – Gewinn für Helfer und Hilfebedürftige</title>
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			<description>Malteser suchen engagierte Helfer für FSJ und BFD</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mühldorf.</strong> Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des im vergangenen Jahr neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bieten die Malteser ab sofort oder spätes-tens ab September Interessenten ab 19 Jahren abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten. Wer sich für einen begrenzten Zeitraum verpflichtet, soziale Dienste tatkräftig zu unterstützen, bekommt dafür im Rahmen der beiden staatlich geförderten Freiwilligendienste ein Taschen-geld, Sozialversicherung und interessante Seminare geboten. Nicht zu verwechseln sind die Freiwilligendienste mit ehrenamtlichem Engagement ohne Entgelt.<br />Die Einsatzgebiete in Mühldorf liegen im Fahrdienst für behinderte und betreu-ungsbedürftige Menschen, im Menüservice und der Schulbegleitung von Kindern mit Behinderung. Interessenten müssen daher den Führerschein und wenigstens ein Jahr Fahrpraxis nachweisen können. Mindestens 20 Wochenstunden müssen die sogenann-ten „Bufdis“ Dienst leisten. Das Engagement wird für mindestens sechs und höchs-tens 18 Monate vereinbart, kann aber unter besonderen Voraussetzungen – etwa wegen beruflicher oder privater Veränderungen – auch vorzeitig beendet werden. Junge Menschen bis 26 Jahre sind laut gesetzlichen Vorgaben sowohl im FSJ als auch im BFD in Vollzeit tätig.<br />Sechs junge Menschen sind derzeit bei den Mühldorfer Maltesern im Freiwilligen Sozialen Jahr im Einsatz - einer von ihnen ist Georg Moser. Dem 20-Jährigen riet schon in der Mittelstufe ein Lehrer zum damals noch existierenden Zivildienst. Ein Freund schließlich überzeugte ihn mit seinem Bericht vom Freiwilligen Sozialen Jahr bei den Maltesern. Georgs Haupteinsatzgebiet ist die Schulbegleitung: Er unterstützt einen körperbehinderten Jungen, der aufgrund einer spastischen Lähmung Schwierig-keiten beim Gehen hat in vielerlei Hinsicht, trägt ihm den Schulranzen oder unter-stützt ihn beim Gang zur Toilette. Am Nachmittag ist er meistens noch im Fahrdienst eingeteilt – das ist ihm noch lieber, weil es abwechslungsreich ist und man viele ver-schiedene Menschen kennenlernt. In der Schule sitzt er im Unterricht dabei ohne ständig gebraucht zu werden und musste erst mal lernen, auch diese Langeweile aus-zuhalten. Dennoch würde er das Freiwillige Soziale Jahr bei den Maltesern seinen Freunden empfehlen, „weil man viel lernt – für’s Leben und so“, sagt Moser. Und die Seminare mit Freiwilligen aus ganz Deutschland, die insgesamt fünf Wochen ausma-chen, wie auch seine Kollegen in Mühldorf findet er super.<br />Junge Menschen wie Georg gewinnen bei einem Freiwilligendienst meist zum ersten Mal einen Einblick in den Alltag von Hilfebedürftigen und von Beschäftigten im sozi-alen Bereich. Für einige ist es auch die erste regelmäßige Arbeit nach der Schule. Sie überbrücken Wartezeiten, können sich die Zeit als Wartesemester oder Praktikum an-rechnen lassen und sammeln viele Erfahrungen, die sie später nicht missen möchten.<br />Dienststellenleiterin Michaela Burger weiß aber: „Nicht nur die jungen Menschen lernen viel bei diesem Einsatz“, sagt Dienststellenleiterin Michaela Burger. „Auch die Menschen, die sie betreuen, und selbst unsere anderen Mitarbeiter profitieren von ihrer frischen und unvoreingenommen Art“, ist sie sich sicher. Gerne möchte Burger aber in Zukunft auch die Lebenserfahrung älterer Menschen nutzen und hofft auf de-ren Bewerbungen für den Bundesfreiwilligendienst. „Jeder Freiwillige ist ein Gewinn für Mühldorf“, findet Burger. „Und wer mit dem Herzen dabei ist, bekommt auch ein Menge zurück: Denn Kranke, Menschen mit Behinderungen, Einsame und Ältere sind überaus dankbar für diese Zuwendung.“</p>
<p><br />Weitere Informationen unter Telefon 08631/184880-0 oder www.malteser-freiwilligendienst.de .<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus Mühldorf</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spardabank unterstützt Malteser (Kopie 1)</title>
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			<description>Ein Defibrillator für den Sanitätsdienst</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mühldorf.</strong> Im Dienst besser ausgerüstet sind ab sofort die Sanitäter der Mühldorfer Malteser: Mit einem sogenannten Defibrillator unterstützt die Spardabank Mühldorf die ehrenamtliche Sanitätsgruppe. Geschäftsstellenleiter Thomas Pawelka übergab das rund 1.800 Euro teure Einsatzgerät persönlich an Malteser Ehrenamtsleiterin Anita Baumert, die sich im Namen der Helferinnen und Helfer bedankte. Die großzügige Spende war aufgrund eines persönlichen Kontakts von Einsatzsanitäter Thomas Ziegler zustande gekommen: Dessen Bitte um Unterstützung für die ehrenamtlichen Sanitätsdienste erfüllte Pawelka im Rahmen der Förderung örtlicher Vereine durch die Spardabank gerne.<br />Der Defibrillator ergänzt die Notfallausrüstung der Malteser Sanitäter und wird ab sofort bei jedem Einsatz mitgeführt. Beim sogenannten Kammerflim-mern, der Hauptursache für den plötzlichen Herztod, wird mit großflächigen Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben. Die Überlebenschancen von Betroffenen erhöhen sich durch die sofortiger Frühdefibrillation in Kombination mit weiterführenden Wiederbelebungsmaß-nahmen um bis zu 60 Prozent.<br />Den ersten „Bereitschaftsdienst“ wird der neue Defibrillator am kommenden Sonntag, 22. April, leisten, wenn auf der Rennbahn mehrere Tausend Besucher zum Oldtimer- und Teilemarkt erwartet werden. „Wir hoffen natürlich, dass der Defibril-lator gar nicht zum Einsatz kommen muss“, sagt der Leiter der Einsatzdienste, Werner Häfner, der mit sieben weiteren Sanitätern für den Notfall bereit stehen wird.<br />Wer ehrenamtlich im Sanitätsdienst mitarbeiten oder einen Sanitätsdienst für eine Veranstaltung vereinbaren möchte, erhält Informationen unter Telefon 08631/184880-0 oder www.malteser-muehldorf.de .<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus Mühldorf</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Senioren nutzten Hausnotruf und Menüservice</title>
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			<description>Malteser ziehen Bilanz für 2011</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mühldorf.</strong> Erneut leichte Zuwächse im Hausnotruf, Menüservice und Fahrdienst – dieses erfreuliche Entwicklung zeigt die Bilanz der sozialen Dienste der Malteser im Landkreis Mühldorf im vergangenen Jahr. Im Ehrenamt stellten engagierte Helferinnen und Helfer wieder einen großen Teil ihrer Freizeit für Sanitäts- und Besuchsdienste und die Rettungshundestaffel zur Verfügung. Rund 20&nbsp; Prozent Zuwachs bei den Teilnehmerzahlen in der Erste-Hilfe-Ausbildung runden die positive Rückschau auf das Jahr 2011 ab.</p>
<p><br />Mit rund 507.000 Kilometern Fahrleistung entfielen auf den Fahrdienst etwa 90 Prozent der Kilometer, die die Malteser insgesamt im vergangenen Jahr für hilfebedürftige Menschen im Landkreis unterwegs waren. Die Fahrten führten zu vor allem zu Dialyseterminen, Ärzten, Therapieeinrichtungen oder Freizeitzielen. Insgesamt rund 620 Beförderungen wurden sitzend im Pkw oder Rollstuhlfahrzeug oder liegend durchgeführt. </p>
<p><br />Im Menüservice konnte das Team um Dienststellenleiterin Michaela Burger erneut neue Kunden gewinnen und bei insgesamt über 16.000 ausgelieferten Mahlzeiten die Anzahl der warmen Mahlzeiten um über 19 Prozent steigern. Der Anteil der Kindergartenverpflegung ging dagegen leicht zurück.<br />Positiv stellt sich der Bereich Hausnotruf dar: Obwohl im Lauf des Jahres 32 Geräte abgebaut wurden, weil die Nutzer in Altenheime umzogen oder verstarben, konnte die Zahl der Anschlüsse um knapp 10 Prozent gesteigert werden konnten. Zum Glück mussten die die Mitarbeiter des Hausnotrufhintergrunddienstes nur sieben Mal ausrücken, um Hilfe zu leisten. Für das neue Jahr erwartet Burger eine weiter hohe Nachfrage, auch als Konsequenz der guten Bewertungen durch die Stiftung Warentest vom vergangenen September. Außerdem gebe es mit einer Kombination von Hausnotrufgerät und Rauchmeldern sowie einem mobilen Notrufgerät neue Angebote mit zusätzlichem Nutzen, so Burger.</p>
<p><br />Trotz der insgesamt enormen Fahrleistung für alle sozialen Dienste weist die Unfallstatistik lediglich einige kleinere Zwischenfälle mit Blechschäden auf. „Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements und der DEKRA-/TÜV-Zertifizierung‚ Sicherheit in der Personenbeförderung’ finden regelmäßig Fahrerschulungen und Sicherheitstrainings für die Mitarbeiter in unserer Dienststelle statt“, erklärt Burger das Konzept der Malteser Fahrdienste.</p>
<p><br />Dem Team um Burger gehören neben drei Hauptamtlichen und fast 40 Geringfügig Beschäftigten auch sieben Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) an. „Für den Bundesfreiwilligendienst konnten wir bisher noch niemand gewinnen“, bedauert Burger, die zu den jungen FSJ-Kräften gerne auch ältere Menschen mit Lebenserfahrung einsetzen würde.</p>
<p><br />Neben dem hauptamtlichen Team investierten wieder viele Ehrenamtliche einen zum Teil beträchtlichen Teil ihrer Freizeit. Im Sanitätsdienst unter der Leitung von Werner Häfner leisteten je neun Helferinnen und Helfer zusammen knapp 800 Einsatzstunden, um bei 33 Veranstaltungen in allen Teilen des Landkreises die kompetente Erstversorgung sicherzustellen.<br />Sehr gefragt waren im vergangenen Jahr die 12 Mitglieder der Rettungshundestaffel: 25 Mal wurde das Team um Rita Bischof durch die Rettungsleitstelle Traunstein alarmiert, um an Sucheinsätzen in mehreren Landkreisen teilzunehmen. Mit insgesamt knapp 3.500 Stunden Training auf Übungsplätzen und im Gelände bereiteten die Hundeführer sich und ihre Hunde ausführlich auf Notfalleinsätze vor. Außerdem beteiligten sie sich an Sanitätsdiensten und führten die Hundestaffel bei fünf verschiedenen Anlässen einem stets interessierten Publikum vor.</p>
<p><br />Einen beachtlichen Aufschwung nahm im vergangenen Jahr die Ausbildung in Erster Hilfe. An 145 Kursen zu Lebensrettenden Sofortmaßnahmen und Erster Hilfe, Erste Hilfe Trainings und Kindernotfallkursen nahmen insgesamt mehr als 1.700 Personen teil, was eine Steigerung um rund 20 Prozent bedeutet. „Erfreulicherweise wenden sich auch immer mehr Firmen und Freiwillige Feuerwehren mit Kursanfragen an uns“, erklärt die Leiterin der Ausbildung und des Ehrenamtes, Anita Baumert, die Zuwächse.<br />Unter den Kursteilnehmern waren auch 176 Kinder vor allem im Vorschulalter, die sich im Rahmen von „Abenteuer Helfen“ mit den Grundlagen des Helfens vertraut machten. Wenn sie etwas älter sind, könnten sie ihr Abenteuer in der Malteser Jugend fortsetzen. Derzeit gibt es in Mühldorf eine Kindergruppe, die sich im vergangenen Jahr regelmäßig mit Gruppenleiter Fabian Fröhling in der Dienststelle zu verschiedenen Unternehmungen traf. Fröhling hatte die Mühldorfer Malteser Jugend während seines Freiwilligen Sozialen Jahres 2009 aufgebaut.</p>
<p><br />Die ehrenamtlichen Helferinnen des Besuchs- und Begleitdienst unter der Leitung von Dieter Weihrauch besuchten regelmäßig alleinstehende alte, teilweise auch demente Menschen in ihren Wohnungen. Die Helferinnen selber empfinden ihr Engagement nicht nur als „Geben“. „Wir gewinnen auch etwas dabei, denn es kommt so viel zurück“, ist ihre Erfahrung. Für die nächste Zeit wünschen sie sich weitere aufgeschlossene Interessierte für diesen Dienst, denn längst nicht alle anfragenden Senioren konnten im vergangenen Jahr besucht werden, wie Weihrauch mit Bedauern feststellt. </p>
<p><br />Informationen über die Angebote der Malteser und die Möglichkeiten zur Mitarbeit im Ehrenamt, Bundesfreiwilligendienst oder Freiwilligen Sozialen Jahr unter Telefon 08631/184880-0 oder www.malteser-muehldorf.de. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus Mühldorf</category>
			<category>Nachrichten aus München</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Malteser bilden Sanitäts-Führungskräfte aus ganz Bayern fort (Kopie 1)</title>
			<link>http://www.malteser-muehldorf.de/index.php?id=106947&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4610</link>
			<description>Lehrgang für Mitglieder der Führungsunterstützungseinheiten  Anfang März wurde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehrgang für Mitglieder der Führungsunterstützungseinheiten</strong>&nbsp;<br />&nbsp;<br />Anfang März wurde Niederaichbach wieder das Zentrum der Führungsausbildung der Malteser in Bayern. 21 Helfer aus den Führungsunterstützungseinheiten und den Unterstützungsgruppen Sanitätseinsatzleitung aus Memmingen, München, Mühldorf, Regensburg, Grafentraubach und natürlich Niederaichbach sowie der Leiter der Katastrophenschutz-Kommunikationsgruppe des Landratsamtes Landshut nahmen an einer Fortbildung zum Bereich&nbsp; Einsatzvorbereitung, Einsatzablauf im Rahmen der Kommunikation, Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln zur Einsatzsteuerung (Programm LUMIS der Fa. EuroDMS)&nbsp; teil. </p>
<p>Dieser Lehrgang wurde im Auftrag der Malteser-Diözese Regensburg durch den Diözesanreferenten für Notfallvorsorge Rainer Zollitsch initiiert und geplant. Der Ortsbeauftragte des Malteser Hilfsdiens-tes e.V. Niederaichbach Herbert Wenk freute sich, als Referenten&nbsp; Bernhard und Michael Göbel von den Maltesern aus Dortmund begrüßen zu dürfen. Diese gelten innerhalb der Malteser als Spezialisten für den umfangreichen und wichtigen Bereich Information und Kommunikation (IuK) und konnten zum wiederholten Male für den wichtigen Bereich IuK als Lehrkräfte nach Niederaichbach gewonnen werden.</p>
<p>Der Fortbildungslehrgang befasste sich über 16 Unterrichtsstunden ausschließlich mit dem Bereich Kommunikation in der Einsatzvorbereitung und an der Einsatzstelle. Die Ausbildung&nbsp; wurde praxisorientiert durchgeführt. Dies war möglich, da es sich bei den Teilnehmern ausschließlich um erfahrene Kräfte handelte, die bereits bei den Großeinsätzen der Malteser (Papstbesuch, Weltjugendtag, Love-Parade, Kirchentage...) Erfahrungen sammeln konnten.</p>
<p>Die Teilnehmer hatten während des Seminars die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zur Erstellung von Kommunikationsplänen, Lagekartendarstellung sowie der Dokumentation des Einsatzgeschehens anhand von Praxisbeispielen zu prüfen und zu verbessern. Speziell die Dokumentation bei komplexen Lagen mit herkömmlichen Mitteln wie &quot;Papier und Bleistift&quot; zeigte die Grenzen des Machbaren mit geringer Personalstärke auf. Eine Verbesserung wird durch den Einsatz&nbsp; von Software zur elektronischen Datenverarbeitung erreicht. Diese Möglichkeiten wurden den Teilnehmern anhand des Einsatzes der Software &quot;LUMIS&quot; (Fa. Euro-DMS) durch Bernhard und Michael Göbel dargestellt. Diese Lösung ist bei den Maltesern bereits bei verschiedenen Dienststellen (u.a. Niederaichbach) im Einsatz und konnte seine Praxistauglichkeit mehrfach bei Großeinsätzen, zuletzt während des Papstbesuches in Deutschland 2011,&nbsp; unter Beweis stellen.</p>
<p>Während des gesamten Sonntages wurde durch die Teilnehmer der Realeinsatz &quot;Signal-Iduna-Park Dortmund&quot; mit einer Einsatzleitung und sechs Einsatzabschnitten beübt. Während am Vormittag die Einsatzführung mittels Karte und Papier erfolgte, was auf Grund der Einsatzgröße durchaus zu Stresssituationen führte, wurde am Nachmittag die Übung mittels EDV fortgeführt - was den Teilnehmern deutliche Erleichterung brachte und diese auch überzeugte, dass der Einsatz von EDV auch in diesem Bereich in der heutigen Zeit unverzichtbar ist.</p>
<p>Durch die Seminarleitung wurde betont, dass der Bereich Information, Kommunikation und Doku-mentation ein immer wichtiger werdender Bestandteil der Führung bei Einsatzlagen ist. Die Arbeit vom Fernmelder alter Art hat sich zur Servicekraft Telekommunikation, EDV-Anwendung und Führungsgehilfen gewandelt. Kenntnisse über modernes Kommunikationsmanagement sind hier unabdingbar. Auch der Bereich Dokumentation, der bei manchen Führungskräften einen noch zu geringen Stellenwert besitzt, ist auf Grund von rechtlichen Problematiken und der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen ein wichtiger Faktor in der Arbeit der Füh-rungsunterstützungskräfte. Diese sind damit in Zukunft die wichtigsten Stützen der Einsatzleitungen auf allen Ebenen.</p>
<p>Bei der Abschlussbesprechung wurde von den Seminarteilnehmern eine Fortsetzung der Fortbil-dungsreihe gefordert. Herbert Wenk als Ortsbeauftragter, Rainer Zollitsch als Referent Notfallvorsorge und Thomas Settele als Einsatzleiter in Niederaichbach und Seminarteilnehmer dankten den Referenten für ihr Engagement und vor allem für die Durchführung der Ausbildung in Bayern trotz der weiten Anreise aus Dortmund. Es wurde versprochen, dass man sich für eine Fortsetzung der Fortbildungen im Bereich Führungsmanagement einsetzen werde. Die qualifizierenden Fortbildungen in dieser Form im Bereich Führungsunterstützung werden ausschließlich von den Maltesern angeboten und auch genutzt. Die Malteser sind auf Grund ihrer vielen Großeinsätze und der damit verbundenen Führungsstruktur auf eine qualitativ hochwertige Führungsunterstützung angewiesen. In der Diözese Regensburg werden durch die Malteser neben der Ausbildung von Führungskräften (Organisatorische Leiter, Gruppenführer, Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung) auch die Fortbildung der Führungskräfte im Bereich Stabsarbeit, Kommunikation, Dokumentation und Sichtung und Registrierung von Patienten angeboten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten aus Mühldorf</category>
			<category>Nachrichten aus München</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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